Mittwoch, 30. September 2009

ein hilferuf.


von links oben nach rechts unten: acne black/metal atacoma ankle wedge/ jeffrey campbell
black nation bootie/ acne black draw ankle boot/ finsk fur pony wedge boot (alle hier erhältlich)

so, jetzt starte ich an dieser stelle einfach mal ganz ernsthaft einen hilfeaufruf, wenn auch nicht unbedingt der aussergewöhnlichen art: ich brauche schuhe! und zwar möglichst bald! (denn die kann ich beim besten willen nicht selbermachen). idealerweise strebe ich so in etwa eine kreuzung aus allem oben abgebildeten an, allerdings mit einschränkungen: holzabsatz finde ich toll, allerdings nur ohne ponyfell, blockabsatz würde mich auch ansprechen, das modell von acne ist mir (mal ganz abgesehen vom preis) ein wenig zu klassisch. mit silberbeschlagenem plateau könnte ich mich auch anfreunden, aber acneschuhe sind, siehe oben, gerade preislich einfach nicht drin. tja, und die jeffrey-campbell-modelle sind mir dann doch zu wenig aussergewöhnlich. dazu kommt: meine noch immer akute einkaufsunlust, ich mag einfach nicht durch halb wien ziehen, um dann letztlich an zara-schuhen klebenzubleiben. was tut man da? online einkaufen? mir einen shopping-assistenten zulegen? nichts für mich, ich wende mich lieber an alle modeaffinen menschen da draussen: wo werde ich fündig (in - wie bereits erwähnt - wien)? und: es müssen natürlich keine hochhausschuhe sein, auch flaches schuhwerk ist in meinem schuhregal herzlich willkommen.

flohmarktfreuden.


wer am wochenende noch nicht weiss, wohin in wien, dem sei der kleine, aber feine flohmarkt im subterrarium empfohlen.

versuchsballon modeschau.


männerträume in pastell. diese bilder habe ich mal eben von carmen geklaut, die während der mq-viennafashionweek backstage bei unter anderem superated unterwegs war- natürlich nicht, ohne auf ihr blog zu verweisen.

ich habe mich hier ja nicht allzu viel über die mq-viennafashionweek ausgelassen- dafür gibts auf austrianfashion.net ein kleines resumée von mir aus perspektive der internationalen teilnehmerInnen. wer also wissen will, was marcel ostertag und kollegInnen so erzählt haben, der lese hier weiter.

Dienstag, 29. September 2009

pastellrosablumenbluse.


roman polanski, le locataire (1976). (bild)

nein, ich hege keinerlei wahnsinnige sympathie für den mann roman polanski, nichtsdestotrotz musste diese pastellrosablumenbluse, getragen von mademoiselle adjani in polanski`s der mieter/ le locateur von 1976 aus aktuellem anlass hier rein, nicht zuletzt deshalb, weil sich momentan zuckriges pastell über mancherlei modekollektion und bereits einige blogs ergiesst . und da will ich ja nicht aussen vor sein - so von wegen: trend verpasst.

Sonntag, 27. September 2009

der alte schlaumeier.

in vienna the contemporary architecture is way more interesting than the classic one.But tourists keep coming here to tweetpic old buildings (ivan rodic, 6:36 AM Sep 26th from web)

nicht dass das so wahnsinnig wichtig wäre, aber: der facehunter war mal wieder in wien, diesmal anlässlich der mq-viennafashionweek. aber irgendwie scheinen sich die ausflüge nach wien nicht so wirklich bezahlt zu machen. ich zumindest habe bis soeben auf seiner website noch keine wiener streetstyles gesichtet. aber nunja, was nicht ist, kann ja noch werden.

Samstag, 26. September 2009

so klein ist die welt.


anna aichinger, ss 2010. (bild)

tja, mehr gibts leider noch nicht zu sehen von der kommenden anna aichinger-sommerkollektion, aber dafür wäre hier mal wieder der beweis, wie klein die modewelt im allgemeinen und im besonderen natürlich wien ist: wir sehen als eines der models adia am werkeln, deren oversize-mantel ich hier vor einigen tagen bereits meine aufmersamkeit geschenkt habe. und dank gerlinde weiss ich jetzt auch, wer da drin steckte, im perfekten outfit.

meine wahl 2009: der rucksack.


alexander wang rucksack, fw 2009. (bild)
so ungefähr schaut meiner auch aus. naja, zugegebenermaßen ist er nicht aus leder, wurde nicht von alexander wang entworfen, war dafür aber sicherlich auch ein wenig günstiger. und um das rucksack-thema abzurunden, gleich mal eben aus neugierde im mode- und kostümlexikon nachgeschlagen: ja, da war doch noch was, fast hätte ich es verdrängt: prada warf in den 1980er-jahren die sogenannten city-rucksäcke auf den markt: miniklein und mit überdimensional langen gurten. komischerweise scheinen die nie ausgestorben zu sein, zumindest ich sichte diese teile meist möglichst unvorteilhaft auf diversen damenrücken herumbaumelnd - am reißverschluß gerne mit einem plüschtier-anhänger versehen. hiermit verspreche ich also an dieser stelle als ab heute offizielle rucksackträgerin hoch und heilig: niemals werde ich hund, katze, maus an meinen rucksack lassen - eher greife ich noch zur clutch - und das will was heissen nach diesen bildern, die vor einiger zeit durch die presse gingen. und ja, das war jetzt fast schon mein beitrag zum morgigen wahlsonntag.

fingerjucken.


claudia rosa lukas, fw 2009. (bilder)

konsum-unlust - so könnte man wohl meinen momentanen zustand bezeichnen: in welchem geschäft ich auch vorbeikomme, nichts gefällt, das meiste langweilt und alles, was mit nieten besetzt, aus kunstleder gefertigt, als legging bezeichnet und nach nettem t-shirt-kleidchen knapp überm knie endend aussieht, steht sowieso auf meiner tabu-liste. ein eigentlich verheerender, aber auch ganz heilsamer zustand, muss ich sagen. das nicht unanstrengende bedürfnis, besitzen zu wollen, scheint gerade so gut wie ausgelöscht - dementsprechend überrascht hat mich dann gestern abend doch, dass es mich mal wieder in den fingern gejuckt hat: claudia rosa lukas präsentierte aus ihrer aktuellen, aber auch vorhergehenden kollektionen und ich muss zugeben: beim vorbeidefilieren gewisser strickstücke und allerschönster lederjacken überlief es mich dann doch plötzlich wieder heiss und kalt. ich fürchte, es geht schon wieder los, der eindeutige beweis: heute wurde endlich, endlich ein rucksack gekauft- denn taschen sind ja sowas von hinüber.

Dienstag, 22. September 2009

modeinterpretationen.

christopher kane, ss2010 (bilder: style.com), links oben: jeremy irons in lolita (1997), rechts unten: nancy reagan (bild: vanity fair).

na, da das mache ich ja immer wieder ganz besonders gerne: offen verlautbarte inspirationsquellen diverser designerInnen aufdecken. und eine besonders gute vorlage liefert diesmal: christopher kane. der beruft sich doch tatsächlich auf - so sarah mower von style.com- ein bild von nancy reagan vorm weissen haus (keine ahnung, ob ich das richtige foto zur bebilderung erwischt habe) und die weste jeremy irons`aus dem lolita-remake von 1997. interessant, was da so zusammengeführt wird, mag man da denken, doch es kommt noch besser: i saw a documentary about the jonestown mass suicides in guyana in 1978, so I started thinking about religious cultism. so, und hier beginnt dann doch bei mir die ratlosigkeit. nancy reagan und jeremy irons lassen sich für mich mit einer portion guten willens herauslesen- aber darüber hinaus? nun ja, wahrscheinlicht gings auch nur um die musikalische untermalung der show mittels gospel und spiritual. und bei allen versuchen, mode zu verstehen, so weit geht die ikonisierung des modedesigners von meiner seite aus dann doch nicht- schliesslich geht es ja meist einfach darum, der rezipientInnenmeute was leckeres zum frass vorzuwerfen. und die frisst dann brav und ergeht sich wie meinereiner in interpretationsversuchen. also: schwamm drüber, christopher kane, immerhin haben sie es mal wieder hinbekommen, uns mit was neuem zu überraschen und nicht die ewig ollen nietenbesetzten kamellen aufzutischen.

Montag, 21. September 2009

londoner modeträume.


bodymap in den 1980ern.

in london fashionweekt es grade mal wieder, kaum vorstellbar, dass die erste london fashion week erst 1984 stattfand. damals im vergleich zum 2009 dargebotenen noch eher überschaubar mit betty jackson, bodymap, jasper conran, arabella pollen, zandra rhodes, jean muir, vivienne westwood und caroline charles als teilnehmenden designerInnen. wer wissen will, wie junge designerInnen in london heute unterstützt werden, dem sei imran amed`s interview mit harold tillman vom british fashion council empfohlen - denn ohne eine entsprechende förderpolitik wären viele noch so aufregende aufstrebende designtalente nicht da, wo sie heute sind. wobei wir schon fast wieder beim scheitern des legendären labels bodymap um stevie stewart und david holah angelangt wären: im interview mit stevie stewart wunderbar nachzulesen in der online-version des v-magazine. denn mode träumen reicht halt leider bei weitem nicht aus.

Samstag, 19. September 2009

oversize-herzstück.


streetfashion new york. (bild: via hanneli mustaparta)

tja, was soll ich sagen: meist klicke ich die heerscharen an streetstyles, die die modekanäle mittlerweile verstopfen, nur noch gelangweilt durch. doch manchmal, da bleibt das auge dann doch hängen - wie zum beispiel in diesem falle, denn hier wurde meiner meinung nach rein modetechnisch alles richtig gemacht. und als herzstück: ein lässiger oversized mantel - um einen solchen sollte ich meine garderobe wohl auch erweitern. obwohl: irgendwo in den untiefen meines kleiderschrankes versteckt sich doch noch was ähnliches. einziges problem: den findet der moderesistente freund einfach zum ... weglaufen.

Freitag, 18. September 2009

schlicht und simpel.


neueste design-kooperation von weekday: die an der universität für angewandte kunst in wien ausgebildete ali zedtwitz durfte sich in 13 entwürfen für männer und frauen austoben.

keine frage: toll, dass ali zedtwitz nach beendigung ihrer ausbildung an der angewandten in wien gleich mal unter eigenem namen für weekday designen durfte - dementsprechend gross war die spannung nach sichten der presse/kampagnenfotos. um mich von den stücken zu überzeugen, also mal eben durch die zedtwitz-entwürfe geklickt - und ich muss sagen: etwas enttäuscht bin ich schon, schlicht und reduziert ist sicher gut und anziehen würde ich die sachen auch. nur irgendwie wirkt das ganze innerhalb des weekday-sortiments doch recht austauschbar. naja, dafür dürfen wir weiter hoffen auf ihr mit valerie lange gegründetes neues label diptych.

Donnerstag, 17. September 2009

...von wegen magisch.


zweimal grace: einmal grace coddington, creative director der us-vogue, auf der party anlässlich ihres 50. geburtstages (vogue, s.414), das andere mal grace jones (vogue, s. 410) in party-pose.

da habe ich mir vor einigen tagen dann doch den 730 seiten dicken 30-jahre-deutsche-vogue-wälzer gekauft, doch trotz beeindruckender opulenz und grossem medialen trara packt mich da irgendwie leider wenig. und da mich weder bruce webers part noch die grösstenteils biederen glückwunschseiten der verbandelten unternehmen in der goldenen ausgabe nicht vom sockel gehauen haben, muss ich gestehen, dass mich das von angelica blechschmidt unter dem titel "flash!" zusammengestellte album ihrer selbstgeknipsten fotos noch mit am meisten gefesselt hat. in vogue- oder blechschmidt-sprech heisst das dann: ein puzzle magischer momente - so weit mag ich nicht gehen, doch neben den sich wiederholenden besprechungen des ewigen vogue-künstlerpersonals à la annie leibovitz und francis bacon macht sich das zur abwechslung durchaus erfrischend aus. aber was solls, zwei hübsche bilder meines liebsten blog-personals habe ich dann doch noch entdeckt. darf ich vorstellen: grace und grace, beide allerfabelhaftenst aussehend. und damit wäre ich ja mal wieder bei meiner eigentlichen fashionbloggerInnen-berufung angekommen: nichts als hübsche bilder posten - ha!

Mittwoch, 16. September 2009

na, servus!


rodarte, links ss 2006 und rechts ss 2010. (bilder: style.com)

tja, was fällt einem dazu noch ein: rodarte war vor vier jahren noch ganz schön brav- oder wie kann man die entwicklung von den zaghaft angekohlt wirkenden bordüren zu diesem abenteuerlichen patchwork-kunstwerk beschreiben?

Dienstag, 15. September 2009

ist der ruf erst ruiniert...


marc jacobs, ss 2010, details/ bloggerin tavi in der marc jacobs-frontrow. (bilder: style.com)

ich gebe es am besten gleich zu beginn ganz offen zu: modeblogerfolgsmodell tavi entwickelt sich zu meinem neuen lieblingsthema. denn was sehen wir hier: der modewahnsinnige teenager scheint anlässlich der kollektionspräsentation des marc jacobs regelrecht hellseherisch den richtigen riecher für farbe (violett, blau, rot) und thema (geisha) gehabt zu haben- anders kann ich mir die abstimmung der teenagergarderobe auf das am laufsteg dargebotene nicht erklären. tja, da scheinen wir (ich übertrage tavi mal auf die zunft der modebloggerInnen) ja ab und zu doch noch etwas richtig zu machen, denn im allgemeinen wird ja gerne gelästert, was das zeug hält: fashionbloggerInnen haben ja keine ahnung, worüber sie schreiben, setzen die immer wieder gleichen bunten bildchen ins netz und kennen sowas wie "recherche" nur vom hörensagen - so ungefähr lauten die gebetsmühlenartig vorgetragenen vorwürfe an uns modebloggerInnen immer wieder. da mag hier und da sicherlich ein quentchen wahrheit dran sein, nichtsdestotrotz äußern sich natürlich ernsthaft und seriös arbeitende redakteurInnen/ journalistInnen über qualitätsmängel der bloggerInnenkonkurrenz ganz besonders herzhaft - wobei der begriff "konkurrenz" tunlichst vermieden wird, schliesslich findet diese auseinandersetzung natürlich nicht auf augenhöhe statt. nun gab es in letzter zeit allerdings einige merkwürdige zufälle, die die arbeit der seriösen magazine nicht unbedingt als so wahnsinnig erhaben erscheinen lässt. da werden bilder einer fashionbloggerin ohne absprache/ kennzeichnung in einem magazin abgedruckt und im rahmen der berichterstattung über modebloggerInnen anlässlich der new york fashionweek kam es offensichtlich zu dem, was eigentlich ja wir so besonders gut beherrschen, nämlich: recherchefehlern - und das im wall street journal und der new york times. tja, was lernen wir daraus? die wiedergabe der binsenweisheit "jeder macht mal fehler" mal ganz ausgenommen? vielleicht sind wir gar nicht so schlecht wie unser ruf.

Sonntag, 13. September 2009

gruppenbild mit bloggerin.


links: bloggerin tavi mit elizabeth peyton, sofia coppola, kate mulleavy/ rechts: elizabeth peyton, lady with ermine, 1480-90 (after leonardo da vinci), 2003.

da stelle sich einer vor: eine gerade mal 13jährige modebloggerin steht da zwischen elizabeth peyton, madame coppola und einer hälfte des rodarte-duos - ganz selbstverständlich in einer strickkreation ebendieses labels und grinst ganz locker in die kameras, eine dicke glanzschleife um die schmalen hüften. popkultur im reinformat eben - da warte ich nur noch darauf, dass frau peyton, die ja einen ganz besonderen riecher für pop und portraitdarstellungen hat, demnächst zum pinsel greift und es bald ein tavi-portrait geben wird. wenn das nicht schon längst fix und fertig im atelier steht - überraschen würde es mich nicht. und da ich nichts genaues über die hintergründe der jungen fashionbloggerin weiss, will ich der amerikanischen erfolgsgeschichte frei nach dem motto "raus aus dem kinderzimmer, rein in die fashionweek" zumindest kurzzeitig glauben schenken.

topfschnitt/ pilzkopf die zweite.


iris strubegger in schwarzem leder und kurzem haar für alexander wang, ss2010. (bilder: style.com)

der kurzhaarschnitt der österreicherin iris strubegger ist zwar auch schon ein paar monate alt, scheint ihrer präsenz im modegeschäft allerdings eher zugespielt als geschadet zu haben - hat sie doch angeblich anlässlich ihres vogue - covers im märz die haare gelassen. wie dem auch sei, bei alexander wang`s präsentation war sie gestern neben ihren langhaarigen kolleginnen der einzige topfschnitt, den ich erblickt habe. so, und damit beende ich jetzt aber auch ganz schnell diesen aktuellen exkurs zum thema haare - schliesslich gibt es in new york zur zeit ja auch noch andere dinge zu sehen.

topfschnitt/ pilzkopf.


zweimal ranya mordanova: einmal in yigal azrouel, das andere mal in helmut lang ss2010 (bilder: style.com)

tja, was soll ich sagen: ich bin ein fan von kurzhaarfrisuren, trage selber eine und finde diesen topfschnitt, den die russin ranya mordanova da über die new yorker laufstege spazieren trägt, ganz wunderbar. gegenstimmen?

Freitag, 11. September 2009

wiener würschtel.



helmut lang, ss 2005. (bilder: style.com)
na, das waren noch zeiten, als da, wo helmut lang draufstand, auch noch helmut lang drin war: geknotete und geflochtene würschtel, die effektvoll ans jerseyleiberl drapiert werden, scheinen sich mittlerweile als bewährter kunstgriff in (wiens) modeateliers durchgesetzt zu haben und auch asymmetrisch umgehängtes gekette gibts mittlerweile in jeder h&m-accessoire-ecke zu schleuderpreisen zu haben. nichtsdestotrotz ist natürlich nicht alles schlecht, was 2005 noch gut war. und davon abgesehen habe ich mir eben die neueste, von nicole and michael colovos verantwortete helmut lang-kollektion angeschaut und habe einige sehr, sehr hübsche jeansteile entdeckt.

lesestoff.

unbedingt lesenswert: das interview mit wally salner und johannes schweiger von __fabrics interseason zu ihren plänen hinsichtlich ihrer künstlerischen leitung des modebakkalauretas der kunstuniversität linz/ hetzendorf.

fanclubaktivitäten.


christopher kane für topshop/ september 2009. (meine skizze nach bildvorlage)

am besten bestreite ich hier gleich mal alles: ich bin keine topshop-abgesandte und auch sonst habe ich mit der britischen textilkette ganz modebloggerinnenuntypisch wenig am hut. und eigentlich lässt mich diese ganze pr-maschinerie, die hier schon im -ich glaube- juni zugunsten der neuesten christopher kane-designt-für-topshop-kampagne angeworfen wurde, relativ kalt. wenn da nicht dieser nette vernietete seesack wäre. natürlich, nieten haben ihr saisonales verfallsdatum längst überschritten und auch wenn ich mittlerweile wirklich genervt bin von den silbernen knöpfen und ösen, die horror-vacui-gleich auf alles was weder niet- noch nagelfest ist, aufgetackert werden, würde ich das gute teil zumindest so, wie ich es in schön ausgeleuchteter kampagnenfoto-qualität gesichtet habe, an mich reissen. denn eines muss ich dann doch zugeben: ich bin ein ganz klein wenig fan - nein, nicht von topshop, sondern von christopher kane. dessen sommerkollektion 2007, die ist mir nämlich noch immer im kopf. und das will ja bekanntlich was heissen im schnellebigen modebusiness. so, und das war jetzt trotz angestrengten herumwindens wahrscheinlich doch ein werbeposting - aber echte fans lassen sich halt einfach manchmal zu irrationalen handlungen hinreissen.

Mittwoch, 9. September 2009

fuuuun times für modebloggerInnen.


modebloggerinnen einmal aufgefädelt von links nach rechts: brooke, lucretia,rebecca,tavi, arabelle von mir skizziert nach einem foto/ faboo.

die welt stand das letzte wochenende mal eben kopf für einige us-amerikanischen bloggerinnen: weardrobe lud 19 modebloggerinnen vier tage lang zum konferieren nach new york ein. was konferieren in diesem kontext heisst? new york city sight seeing, blogging workshops, photography tutorials, shopping and collaborating beschreibt the weardrobe das programm - und das alles mit kräftiger unterstützung diverser sponsoren. bei durchsicht der entsprechend üppig ausgefallenen fotodokumentation sieht das ganze aus wie eine shopping-exkursion mit kleinen ausflügen ins do-it-yourself-fach. oder um es in den worten einer der teilnehmerinnen auszudrücken: fuuuun times: sieht so also die zukunft des modebloggens aus?

Dienstag, 8. September 2009

ohne worte.

das waren mal: ein grau-brauner burberry-mantel und ein braunes max mara-kostüm...

auch auf die gefahr, die besucherInnen meiner seite zu fadisieren: zur zeit scheinen mir die worte zu fehlen.

Montag, 7. September 2009

spieltrieb.


collage 09/09.

hier ist`s gerade ein wenig chaotisch, ich spiele gerade mit null-html-kenntnissen an meinem blog rum...

Sonntag, 6. September 2009

maria im kostüm.






maria lassnig, maria lassnig kantate, 1992. (bilder)

na, wenn das mal nicht kostüm-inszenierung as its best ist: maria lassnig in ihrem 1992 entstandenen film maria lassnig kantate - in dem sie ihre jeweiligen lebensabschnitte bebildert - und das eben auch mit dem entsprechenden kostüm, denn anders kann beispielsweise die oben abgebildete waghalsige federboa-kombination nicht bezeichnet werden. wie ich gerade ausgerechnet auf maria lassnig komme und nicht zu der viel bekannteren cindy sherman greife? ganz profan: eben ein interview zum 90. geburtstag der erst in den letzten jahren wiederentdeckten österreicherischen künstlerin gehört, deren unprätentiosität mich gerade stark beeindruckt hat. den wunderbaren film gibts übrigens hier zu sehen.

Samstag, 5. September 2009

24 stunden berlin.


24 stunden berlin. (bild)

inszenierte realität die zweite: bei superlativen werde ich ja immer ein wenig misstrauisch. nichtsdestotrotz werde ich in einigen stunden im laufe des samstags irgendwann mal reinschalten auf arte, um die längste tv-produktion in der geschichte des fernsehens zu sichten: 24 stunden berlin wirds da zu sehen geben, und das aus den unterschiedlichsten perspektiven.

Freitag, 4. September 2009

grace, eiskalt.


grace coddington. (bild)

nach langem mal wieder die website des h&m-ablegers cos inspiziert (schliesslich hoffe ich ja noch immer auf eine filiale in wien) und -siehe da- mir scheint etwas entgangen zu sein: zwar bin ich, was eine mögliche expansion des unternehmens nach österreich angeht, kein bisschen schlauer geworden, doch immerhin: die website wurde neu überarbeitet und aus der leblosen bildablage wurde eine durchaus lesenswerte seite. aber nun genug der pr, neben aktuellen kollektionsbildern gibts da nämlich ein "magazin", das meiner vermutung nach nicht nur online zu lesen, sondern auch offline in eben jedem cos-store erhältlich sein wird. doch um zum punkt zu kommen: wer interessiert ist an einer vor- oder nachbereitung für und von the september issue, dem sei das ausführliche interview mit grace coddington unter anderem zum ablauf der dreharbeiten ans herz gelegt. und auch ganz allgemein gibt die britin durchaus symphathische statements über den ihr verhassten celebrity-kult ab: it’s this whole era of celebrity. everybody is a celebrity. so all the backstage people now have come front of stage. and then there’s the gullible public, who just want a little bit of whatever about anyone. their appetite is insatiable. it’s really extraordinary.(...) but that’s how it is these days, everybody wants to see everything. before every movie you see behind the scenes of the movie. and you’re not seeing reality, you’re seeing a faked reality. it’s ridiculous. get back to reality. everybody go home and we can have a few less magazines and less of all this trash. und das, was die insiderin so von sich gibt, kann ich als aussenstehende einfach nur ganz fett unterstreichen.

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